Alkoholfreier Wein ist kein Traubensaft

Ernährung

Alkoholfreier Wein und Diabetes

Ein Gläschen Wein gehört für viele zu einem gemütlichen Abend dazu - doch Alkohol schadet dem Körper auf verschiedene Weisen: Er erhöht das Krebsrisiko, fördert Entzündungsprozesse und belastet die Leber. Und: Bei Menschen mit Diabetes kann Alkohol zu Unterzuckerungen führen. Doch es gibt Alternativen - aber wie gut sind alkoholfreie Weine? Die aktuelle Ausgabe des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ klärt auf.

Alkoholfreie Weine sind kein Traubensaft, sondern normale Weine, denen mittels schonender technischer Verfahren der Alkohol entzogen wurde. Der Vorteil: Dadurch ist auch das Risiko für Unterzuckerungen nicht erhöht. Der Zuckergehalt ist dennoch vorhanden, je nach Süßegrad sind verschiedene Mengen Zucker enthalten. In flüssiger Form treibt dieser den Blutzucker besonders schnell in die Höhe. Ein Viertelliter trockener alkoholfreier Weißwein enthält etwa zehn Gramm Zucker, auch hier gilt also: maßhalten.

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Alkoholfrei heißt nicht ohne Alkohol!

Laut deutschem Lebensmittelrecht dürfen als „alkoholfrei“ bezeichnete Weine übrigens bis zu 0,5 Volumenprozent (% vol.) Alkohol enthalten - und sind damit nicht für jeden uneingeschränkt empfehlenswert, zum Beispiel nicht für trockene Alkoholiker. Immerhin schlagen die Alternativen mit weniger Kalorien zu Buche: Ein trockener Rotwein mit Alkohol enthält etwa 75 Kalorien pro 100 ml, ein alkoholfreier nur etwa 25 Kalorien, bei Weißwein ist es ähnlich. Doch auch hier sollte man auf den Zuckergehalt achten - denn wann immer wir Zucker zu uns nehmen, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Das abendliche Gläschen „ohne“ trinkt man also am besten direkt zur Mahlzeit dazu.

Diabetes Ratgeber 01/2022

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