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Bierland grüßt Berlin

Ernährung

22.01.11 Hopfen und Malz, Gott erhalt’s

Zur Eröffnung des traditionellen Bayerntags auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin versuchten sich Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Bundesagrarministerin Ilse Aigner gemeinsam mit Bauernpräsident Gerd Sonnleitner (r.), Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (l.) und der Bayerischen Bierkönigin Franziska Sirtl in der hohen Kunst des Bierbrauens – an einer eigens aufgestellten Mini-Brauanlage. Anschließend überzeugten Sie sich mit einem kräftigen Schluck Gerstensaft davon, dass das bayerische Bier zu Recht Weltruf genießt. „Bayern ist das Land der Brauereien und Bierspezialitäten“, sagte Brunner. Bayerisches Bier sei ein wichtiges Kulturgut und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Freistaat: 22 Millionen Hektoliter produzieren die bayerischen Brauereien pro Jahr, 3,5 Millionen davon gehen in den Export.


Drin was drauf steht

Die Herkunftsangabe „Bayerisches Bier“ ist als geographische Angabe EU-weit geschützt und darf nur für Bier verwendet werden, das aus bayerischen Sudkesseln stammt und nach dem unverändert geltenden Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wurde: Nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe dürfen verwendet werden. Dennoch produzieren die bayerischen Brauereien nach Aussage des Ministers eine Geschmacksvielfalt, die auf der Welt Ihresgleichen sucht: Rund 630 Brauereien, 40 Biersorten und 4000 verschiedene Biere gibt es in Bayern – vom alkoholfreien Weizenbier bis zum hochprozentigen Doppelbock. Das alles auf der Grünen Woche zu präsentieren, ist laut Brunner unmöglich. Daher sein Alternativvorschlag: „Nach Bayern kommen und unsere unverwechselbaren Sorten vor Ort probieren.“

StMELF (Text und Foto)

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