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Bio braucht mehr Forschung

Ernährung

Bio gesünder durch anderen Lebensstil

In dieser Woche debattierten die Europaparlamentarier mit Wissenschaftlern über die Vorzüge der ökologischen Produktion. Bulgariens Sozialdemokrat Momchil Nekov plädiert für mehr öffentliche Aufmerksamkeit für den ökologischen Sektor, weil er mit seinen Produkten einen wichtigen Bestandteil für die öffentliche Gesundheit besitze.

Über zu wenig Aufmerksamkeit wird sich der Ökolandbau in Deutschland sicher nicht beschweren können und an der Frage, ob Öko oder Konventionell die gesünderen Produkte hervorbringt, blieb auch die Sitzung der Abteilung Wissenschaft und Technologie schuldig. Daran sich schon mehrere Metastudien die Zähne ausgebissen [1].

So stellte Bernhard Watzl vom Max Rubner-Institut in Deutschland fest, dass der Nachweis für die eine oder andere Seite noch immer nicht erbracht wurde. Vorteile besitzen Ökokonsumenten, weil sie im Allgemeinen ein größeres Interesse an Gesundheit haben und einen gesünderen Lebensstil pflegen. Das belege der hohe Verzehr von mehr Obst, Gemüse, Nüssen oder Vollkorngetreide – der aber in einer gesundheitsbewussten konventionellen Ernährung nicht verboten ist.

Ewa Rembialkowska von der Universität Warschau führte an, dass Nutztiere, denen Ökofutter vorgelegt wurde, in der zweiten Generation höhere Fruchtbarkeit, geringere Mortalitäten bei Nachkommen und höhere Immunabwehrreaktionen aufwiesen.

Die Experten sagten jedoch auch, dass mehr Forschung für vergleichende Aussagen nötig sei.

Lesestoff:

[1] Neue Studie zu Bio oder konventionell

roRo

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