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Bio-Shrimps mit Knoblauch

Ernährung

Öko – auch unter Wasser

Pünktlich zum Internationalen Tag des Wassers hat der Ökoverband Naturland seinen Flyer über Bio-Shrimps neu gestaltet. Die ökologische Aquakultur leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung der Gewässer, insbesondere auch der sensiblen Mangrovenzonen an tropischen Küsten. „Wir machen anlässlich des Weltwassertages darauf aufmerksam, dass die ökologische Produktion auch für die Aquakultur eine dringend benötigte Alternativ darstellt: So wie der ökologische Landbau zur Grundwasserqualität und zum Hochwasserschutz beiträgt, leistet die Ökologische Aquakultur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gewässerökosysteme“ erläutert der Vorsitz des Naturland Präsidiums, Hans Hohenester.
Mangrovenwälder gehören zu den produktivsten Ökosystemen, erklärt der Verband. Sie sind wichtiges Brutgebiet und „Kinderstube“ für viele Meeresbewohner. Handwerkliche Fischer nutzen die Muschelvorkommen zwischen den Mangrovenwurzeln, die auch eine wesentliche Rolle beim Schutz vor Erosion und Flutwellen einnehmen. Die Mangroven sind ein wesentlicher Bestandteil der Naturland Shrimpzucht. Sie werden in Teichanlagen von maximal 15 Garnelen pro Quadratmeter gehalten. Es wird wenig zugefüttert, weil die Tiere einen großen Teil ihrer Nahrung in Form von Algen und Plankton aus dem Wasser beziehen. Der Einsatz von Antibiotika, Pestiziden und Mineraldünger ist in der ökologischen Shrimpzucht verboten.
Übrigens: Ob Krabben an der Nordseeküste, crevettes in Frankreich oder gambas in Spanien: Sie sind alle Garnelen, von denen es weltweit über 2.000 Arten gibt. Der Name Riesengarnele bezieht sich nur auf eine Größensortierung und nicht auf eine bestimmte Tierart. In Shrimpfarmen gibt es häufig die Western White Garnele aus Südamerika und die Black Tiger aus Südostasien. Auf dem neuen Flyer von Naturland gibt es zum Naschen den Klassiker Bio-Shrimps mit Knoblauch auf die Schnelle mit einer Weinempfehlung.

roRo

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