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BW erneuert Ernährungsprogramm im nächsten Schuljahr

Ernährung

BW erweitert EU-Schulprogramm um Schulmilch

Im nächsten Schuljahr wird das landesweite EU-Schulobst- und -gemüseprogramm um das EU-Schulmilchproramm erweitert. Bislang haben 3.600 Kitas, Kindergärten und Schulen regelmäßig frisches Obst und Gemüse von regionalen Anbietern erhalten. „An dieser Erfolgsgeschichte werden wir ab dem kommenden Schuljahr mit unserem neuen EU-Schulprogramm, das wir um den Bereich Schulmilch erweitert haben, anknüpfen“, sagt Agrarstaatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. „Zukünftig sollen Kinder in Grundschulen und – sofern das Budget ausreicht auch in Kitas und Kindergärten – neben Obst und Gemüse auch regelmäßig kostenlos Milch und Milchprodukte erhalten.“

Mit dem Programm geht es nicht nur um die Versorgung der Kinder, sondern auch um die Einbindung einer pädagogischen Sachkundebegleitung. Damit soll die Kompetenz der Kinder bei Produktwissen und Erzeugung gestärkt werden.

Landesweit gehört beispielsweise der Schulfruchttag dazu, an dem in diesem Jahr Ende Juni 180 Einrichtungen teilnahmen.

Der Anmeldezeitraum für das EU-Schulfruchtprogramm in Baden-Württemberg ist abgeschlossen. Teilnehmen konnten Einrichtungen nach einer Zulassung des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie brauchten einen zugelassenen Lieferanten und bei Bedarf einen Sponsor, der das Defizit zwischen EU-Gelder und Kosten übernimmt. Die Bescheide werden in diesem Monat verschickt.

roRo

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