Chips statt Fritten

Ernährung

Wandel in der Kartoffelveredlung

Nach Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) hielt der Wandel in der Kartoffelveredlung auch im ersten Quartal 2018 an. Chips verdrängen Fritten. Mit 39.752 Tonnen wurden neun Prozent mehr  Chips als im Vorjahresquartal erzeugt. Das Wirtschaftsjahr 2017/18 wird auf eine Gesamterzeugung von 99.000 t hinauslaufen. Einem Plus von 8,2 Prozent.

Tiefkühlware hingegen hat abgenommen. Im laufenden Wirtschaftsjahr 17/18 wurden 324.333 Tonnen Fritten hergestellt, was einem Minus von 6,1 Prozent entspricht. Gekühlte Ware allerdings, wie Kartoffelflocken und Granulat sowie deren Produkte, wurden vermehrt nachgefragt.

Dennoch: Der Rohstoffverbrauch an Kartoffeln aus der Ernte 2017 hat bis Ende März 2018 mit 2,7 Millionen Tonnen einen neuen Höchststand erreicht. Die Kartoffelernte 2017 war größer als der Zuwachs an Verarbeitungskapazitäten. Deshalb sind die Erzeugerpreise für die Kartoffeln niedrig geblieben.

roRo

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