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Das erste Jahrespicknick planen

Ernährung

Tipps für ein gelungenes Picknick

Mittlerweile wärmt die Sonne wieder kräftig und die Natur holt nach dem langen Winter 14 Tage Vegetationsrückstand nach. In der Stadt sitzen die Menschen wieder in den ersten Straßencafes und der Gedanke an ein Picknick auf dem Land ist nah. „Daheim in Deutschland“, der zweite Titel von Reader´s Digest hat in seiner ausgabe für April und Mai Tipps parat:

Was dabei sein sollte
Während das Picknick im 17. und 18. Jahrhundert vor allem ein Privileg der Adligen war, hat sich diese Art des Ausflugs in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in allen Bevölkerungskreisen etabliert. Jetzt ist wieder die beste Zeit für Familien, Liebespaare und Cliquen, um unter freiem Himmel zu essen und sich zu unterhalten. Geeignete Plätze sind Bach- und Seeufer, wo gleich noch die Getränke gekühlt werden können, Aussichtshügel, öffentlich zugängliche Bootsstege, vor allem aber Wiesen, wobei man im Sommer auf Schatten spendende Bäume achten sollte. Wer Kinder dabei hat, sollte den Picknickort so auswählen, dass ein Spielplatz in der Nähe ist, damit keine Langeweile aufkommt.
Damit das Picknick gelingt, bedarf es auf jeden Fall einer guten Ausrüstung. Wer keine Kühltasche besitzt, sollte sich Kühlakkus besorgen, die am Abend zuvor in den Gefrierschrank gelegt werden und am nächsten Morgen vor der Abfahrt in ein Handtuch gewickelt in den Picknickkorb kommen. So bleibt das Essen, das man am besten in verschließbare und stapelbare Plastikbehälter füllt, länger frisch.
Bei der Vorbereitung ist es ratsam, Speisen auszuwählen, die mit Händen, Gabel und Löffel gegessen werden können, zum Beispiel Hühnerschlegel, Frikadellen, belegte Brote, gefüllte Pfannkuchen, kleine Tortelettes, Quiche Lorraine, Gemüsesalate oder Rohkost. Hingegen sollte leicht verderbliche Ware wie Fisch, druckempfindliches Obst oder mit Mayonnaise angemachte Salate lieber daheim gelassen werden.
Zur Grundausrüstung eines solchen Ausflugs gehört auf jeden Fall eine Picknickdecke - wenn möglich mit einer abwaschbaren Unterseite, falls die Wiese noch nass oder der Untergrund dreckig ist.
Wichtig ist auch die richtige Wahl des Geschirrs, um unnötigen Ballast zu vermeiden. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kann Teller, Tassen und Gläser von daheim einpacken und schont damit die Umwelt. Wer zum Picknickort wandert oder mit dem Rad fährt, für den empfiehlt es sich, das leichtere Plastikgeschirr mitzunehmen. Picknickkörbe oder Picknickrucksäcke verfügen meistens über eine entsprechende Grundausstattung, manchmal gehören auch Servietten, Salz- und Pfefferstreuer, Holzbrettchen, Weingläser, Korkenzieher und Taschenmesser dazu.
Auf jeden Fall sollte ein Müllbeutel eingesteckt werden, um die Abfälle wieder mit nach Hause nehmen zu können. Ebenfalls ins Gepäck gehören Mückenspray, Sonnenschutz, Regenschirm, Taschenlampe und eine kleine Erste-Hilfe-Tasche mit Pflaster und Desinfektionsspray.
Auch für die Momente nach dem Essen bietet es sich an, bereits daheim vorzuplanen. Während die einen ein Nickerchen im Freien machen, wollen sich die anderen bewegen. Deshalb ist es ratsam, Federballschläger, Frisbeescheibe, Boccia-Kugeln oder einen Fußball einzupacken.

Reader´s Digest; Foto: roRo

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