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Der Tag des Honigbutterbrotes

Ernährung

Deutschland ist auf Importe von Honig angewiesen

Heute ist zwar Tag des Butterbrotes, doch auch der Tag des Honigbutterbrotes. Denn mit 49,7 Prozent schmieren sich die Bundesbürger Honig auf das Brot. Und dass mit jährlicher Steigerung. 2014 waren es nur 49,1 Prozent. Hinter Marmeladen und Konfitüren nimmt der Honig Platz zwei der Brotaufstriche ein. Und wenn es nicht täglich ist, so kommt bei 75 Prozent der Bundesbürger Honig mindestens mehrmals im Monat auf das Brot.

Insgesamt kommen so 43.229 Tonnen Honig auf den Tisch. „Sollte der Bedarf auch in der zweiten Jahreshälfte gleich bleiben, könnte die Gesamteinfuhrzahl aus dem Jahr 2016 noch einmal übertroffen werden“, sagte Dr. Helena Melnikov vom Honig-Verband, der die deutschen Honigimporteure und -abfüller vertritt.

Rund 80 Prozent des Verbrauchs müssen importiert werden. Daher holen sich die Bürger mit Honig „den Urlaub an den Frühstückstisch“.

Wertmäßig stellt der Import-Honig 251 Millionen Euro dar. Die Hauptlieferanten sind Argentinien und Mexiko mit 13.500 und 13.100 Tonnen, gefolgt von der Ukraine mit 12.700 Tonnen. China und Chile liefern so um die 5.000 Tonnen.

Danach erst kommen EU-Länder wie Spanien und Rumänien mit 4.800 und 4.100 Tonnen sowie Bulgarien mit 3.900 Tonnen.

roRo

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