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Deutschland bei Möhren auf Platz eins

Ernährung

Möhren ziehen ins Winterlager

Im vergangenen Jahr hat Deutschland mit 791.000 Tonnen Möhren die beiden bis dahin führenden Möhrennationen Großbritannien und Polen überholt. Die gesamte EU hat rund 5,6 Millionen Tonnen Möhren geerntet.

Karotten sind bei Konsumenten beliebt. Nur Tomaten stehen häufiger auf der Einkaufsliste. Die meisten Wurzelgemüse (92 Prozent) werden ohne Laub als so genannte Gewichtsmöhre in Verpackungen von einem Kilogramm verkauft. Bundmöhren haben ein Gewicht von 550 bis 1.000 Gramm. Seit einigen Jahren finden Snack- oder Minimöhren zunehmend Freunde beim Einkauf.

Trotz der großen Erntemenge reicht die frische Knabberware nicht für die Selbstversorgung aus. Rund 270.000 Tonnen müssen, meist aus den Niederlanden, importiert werden. Die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) darf seit vier Jahren eine steigende Anbaufläche verzeichnen. Bundesweit waren es 2019 rund 13.700 Hektar. Davon sind 17 Prozent und 2.700 ha für Bio-Möhren reserviert.

Jetzt kommen die Möhren in das Winterlager. Bislang wurden Karotten frisch ab Feld und in den Supermarkt geliefert. In diesem Jahr werden etwa 180.000 Tonnen Möhren für die Winterzeit eingelagert. Das entspricht dem Gewicht von 900 Blauwalen, weiß die AMI. Bei den Möhren gibt es frühe und späte Sorten. Die späten Sorten kamen zwar in den Regen, aber mit der anhaftenden Erde sind sie im Winterlager vor der Austrocknung geschützt. Bevor sie bei zwei Grad Celsius eingelagert werden, wird das Laub abgeschnitten. Bevor sie in den Laden kommen, werden sie gewaschen und verpackt. Der Vorrat reicht normalerweise bis in den Mai hinein.

Lesestoff:

Unter https://www.meine-moehren.de der AMI finden Karottenfreunde alles Wichtige für ihren Knabberspaß

roRo

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