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Die Frühäpfel sind reif

Ernährung

Astramel gibt es nur direkt vom Hof

Verbraucher können jetzt endlich wieder auf Äpfel aus heimischer Produktion zurückgreifen, denn im Rheinland hat in den letzten Tagen die Ernte der ersten Frühäpfel begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin.

Frühäpfel sind sehr saftig und erfrischend. Allerdings sind sie in der Regel weniger süß als die späten Apfelsorten. Weil sie nur für kurze Zeit lagerfähig sind, nehmen viele Lebensmitteleinzelhändler Frühäpfel leider nicht in ihr Sortiment auf.

Der Astramel ist daher den meisten Verbrauchern unbekannt. Dieser Apfel mit grüngelber Grundfarbe und roter Deckfarbe wurde 1965 in der Obstbauversuchsanstalt Jork gezüchtet und schmeckt aromatisch-süß. Der Apfel ist leicht druckempfindlich, was ihm den Weg in den Handel versperrt.

Auch weitere Sortennamen wie Mantet, Discovery, Jamba oder Sunrise werden meist nur direkt ab Hof, über den Wochenmarkt oder über Obstfachgeschäfte verkauft. Besonders beliebt bei Verbrauchern ist die Sorte „Delbarestivale“, die geschmacklich den mittelfrühen Apfelsorten wie etwa Elstar oder Gala sehr ähnelt.

Wie alle Äpfel enthalten auch Frühäpfel eine große Zahl an Vitaminen und Mineralstoffen, und sie sind kalorienarm. Besonders durch ihre Saftigkeit sind sie bei heißem Wetter eine ideale Zwischenmahlzeit. Daneben lassen sich die leckeren Früchte aber auch genauso vielseitig verwenden wie spät reifende Äpfel: Apfelkuchen, Kompott oder Mus sind nur einige der vielen Verwendungsmöglichkeiten.

Am besten lagert man Frühäpfel möglichst kühl in einem Folienbeutel. Wegen ihrer kurzen Lagerfähigkeit sollten sie jedoch nicht länger als eine Woche aufgehoben werden.

RLV; roRo

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