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Edelpilzanbau lohnt für Einsteiger

Ernährung

Ökopilze unterscheiden sich nur im Detail

Sie wachsen in dunklen Kellern, auch schon mal in größeren Hallen. Dann aber lieben sie es dunkel, feucht und warten auf Pferdemist: Speisepilze. Vor allem der Champignon gedeiht seit den 1960er Jahren in Deutschland im großen Maßstab. Im letzten Jahr haben die Pilzproduzenten rund 70.000 Tonnen des beliebtesten Speisepilzes erzeugt. Der Selbstversorgungsgrad liegt bei beachtlichen 50 Prozent.

Der Anbau hat sich jedoch professionalisiert. Gerade einmal fünf Betriebe erzeugen 90 Prozent der Champignons und  nutzen vollklimatisierte Hallen, deren Produktionsbedingungen von Computern überwacht werden. Wer in den Markt einsteigen will, wird es schwer haben, soll mehr als eine Direktvermarktung herausspringen.

Mehr Chancen sieht Pilzberater Ulrich Groos vom Landesbetrieb Landwirtschaft in Hessen bei so genannten Edelpilzen.  Die kommen meist aus asiatischen Ländern, finden allerdings bei Konsumenten immer größeres Interesse und sind für Neueinsteiger in der Pilzproduktion geeignet. Darunter fallen Austernseitling und Eichenpilz, der unter seinem zweiten Namen Shiitake viel bekannter ist. Mittlerweile sind Maitake, Limonen- und Rosenseitling sowie Goldkäppchen und Samthaube hinzugekommen.

Einen wirklichen Unterschied zwischen konventionellen und ökologisch erzeugten Pilzen gibt es kaum, so Groos. Neueinsteiger können zudem neue Märkte mit neuen Speisepilzen erschließen. Da Potenzial sei groß. Geimpftes Substrat kann überall erworben werden.

Wer Pilze als neuen Betriebszweig plant, der braucht aber Knowhow und intensive Beratung

Lesestoff:

https://www.oekolandbau.de/erzeuger/pflanzenbau/spezieller-pflanzenbau/pilzbau/oekologischer-pilzbau/

roRo

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