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EFSA-Rückstandsbericht

Ernährung

Mehr Rückstände in Importware

Die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA am Montag ihren Bericht über Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln veröffentlicht. 96,5 Prozent der Proben liegen innerhalb der zulässigen Höchstwerte. Gegenüber 2007 mit 4,2 Prozent, zeigen die Proben aus dem Jahr 2008 einen Rückgang auf 3,5 Prozent, die mehr als die gesetzlich erlaubten Höchstwerte aufwiesen. Dabei wurden mit 7,6 Prozent mehr Überschreitungen bei Importware festgestellt, als bei EU-Ware mit 2,4 Prozent.
Am besten weg kommt Babynahrung, die besonders strengen Auflagen unterliegt und nur bei 0,2 Prozent der Proben Überschreitunen der Höchstwerte aufweist.
Untersucht wurden europaweit mehr als 70.000 Proben von mehr als 200 verschiedenen Lebensmitteln. Festgestellt werden können 862 verschiedene Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln.

Empfehlungen
Die EFSA bezieht sich in ihren Empfehlungen an die EU nicht nur auf die Vorgehensweise bei einzelnen Substanzen, sondern auch darauf, dass Babynahrung nach den gleichen Definitionen hin untersucht werden soll, wie Rohstoffe nach der Verordnung EC 396/2005.
Künftig sollen die Proben auch nach der Herkunft unterschieden werden, ob sie aus dem konventionellen oder dem ökologischen Landbau stammen.
Die Analyse soll so umgewandelt werden, dass auch Aussagen zu langfristigen Expositionen belasteter Lebensmittel möglich sind. Bei Überschreitungen der Höchstmengen sollen künftig die möglichen Ursachen mit aufgeführt werden.

roRo

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