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Ernährungsprojekte ohne Ampel

Ernährung

BMELV lehnt Ernährungsampel weiter ab

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat mit der Zahl der Woche das Augenmerk auf die Ernährung gelenkt. Demnach sind 67 Prozent der Männer übergewichtig. Trotz zahlreicher Projekte vom Kindergarten bis zur Seniorenverpflegung.

Eine Wiederbelebung der Ernährungsampel wird es jedoch nicht geben, sagte eine Sprecherin des Ministeriums am Mittwoch. Es gebe bereits mehr als 100 Projekte unter der Dachinitiative „In Form“. Es werde auch neue Projekte geben, aber keine Lebensmittelampel. „Die Lebensmittelampel wollte niemand“, sagte die Sprecherin und sei auch auf europäischer Ebene gescheitert.

Alleine wegen des Gehaltes an Fruchtzucker müsst Orangensaft einen roten Warnpunkt erhalten, doch erst die Zusammensetzung aller Lebensmittel auf dem täglichen Speiseplan entscheide über eine ungesunde oder gesunde Ernährungsweise. „Es reicht auch nicht, mit einer Kennzeichnung die Verbraucher völlig aus der Verantwortung zu nehmen.“ Das Ministerium setzt dagegen auf Information, Aufklärung und Wertschätzung sowie dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln insgesamt.

roRo

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