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Fracking und Trinkwasserschutz

Ernährung

Neue BGR-Studie zum Fracking

Aus Sicht der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind Fracking und Trinkwasserschutz miteinander vereinbar. Mit der Technologie des Frackings werden über einen Chemikalienmix Gesteinsschichten aufgebrochen und Schiefergas und Schieferöl gefördert. Nicht nur der Deutsche Bauernverband zeigt sich besorgt über den Chemikalienmix, der negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität haben kann.

Am 16. Januar hat das BGR in Potsdam eine neue Studie veröffentlicht, in der die Vereinbarkeit von Fracking und Trinkwasserschutz möglich sei. Injizierte Fracking-Fluide steigen aus dem tieferen Untergrund nicht in den Grundwasserkörper auf aus dem Trinkwasser gewonnen wird, lautet das Fazit.

Die Studie hat zudem die Vorkommen von Öl und Gas, die über Fracking aufgeschölossen werden nach unten korrigiert. Im Jahr 2012 schätzte das BGR die Gas-Vorkommen auf einen Wert zwischen 700 und 2.300 Milliarden Kubikmeter. Dieser Wert wurde mit der Spannbreite von 320 bis 2.020 Kubikmeter leicht nach unten korrigiert. Der jeweils unterste Wert liegt jedoch noch immer über dem Erdgasvorkommen der konventionell zu erschließenden Reserven von 90 bis 110 Milliarden Kubikmeter.

Erstmals hat das BGR eine Schätzung für Fracking-Erdöl vorgenommen. Mit 13 bis 164 Millionen Tonnen liegen die Schieferölvorkommen auf Niveau der konventionellen Erdölreserven (31 Millionen Tonnen) und Erdölressourcen (20 Millionen Tonnen).

Lesestoff:

Die Studie finden Sie unter www.bgr.bund.de

roRo

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