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Frischmilchautomaten in Hessens Schulen

Ernährung

HE mit neuer Schulmilchidee

In den vergangenen Jahren ist der Schulmilchverbrauch in Hessen um rund 75 Prozent zurückgegangen. 1.620 Tonnen werden jährlich noch verzehrt – das sind rund 1,9 Liter pro Kopf. Hessens Agrarministerin Silke Lautenschläger: „Umgerechnet ist das lediglich ein Esslöffel Schulmilch pro Kind und Tag – und das ist viel zu wenig.“ Obwohl es eine Landesbeihilfe für die Schulmilch gibt, bieten derzeit nur 25 Prozent der Schulen diese an.

Frischmilchautomat
Am Montag hat Hessen ein neues Programm zur Förderung der Schulmilch gestartet. In Bad Hersfeld fiel der Startschuss in der Gesamtschule Geistal für einen Frischmilchautomaten. Die Kinder können nun gut gekühlt und preisverbilligt Milch und Kakao genießen. Das Getränk ist ein Beitrag für ein richtiges Frühstück, so die Ministerin. Ein Viertelliter kostet 30 Cent. Partner ist die Molkerei FrislandCampina, die rund 35 Millionen Kilogramm Milch in Hessen verarbeitet.
Der Hessische Bauernverband begrüßte die Idee: Vizepräsident Armin Müller: „Wenn jeder Schüler in Hessen die von der Europäischen Union geförderte Menge von 0,25 Litern Milch pro Schultag trinken würde, könnten rein theoretisch allein an Hessens Schulen etwa 40 Millionen Liter Milch abgesetzt werden.“
Milch gehört zur gesunden Ernährung dazu. Gerade Kinder sollen sich früh daran gewöhnen. Die EU gewährt einen Zuschuss in Höhe von 18,15 Euro je 100 Kilogramm und das Land Hessen steuert noch einmal 6,20 Euro je 100 kg hinzu. So wird jeder Viertelliter mit 6,3 Cent gefördert.

roRo

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