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Ernährung

Oxfam-Kampagne gegen Welthunger

Zu einem neuen Bericht über den Welthunger hat Oxfam die neue Kampagne „Mahlzeit“ gestartet. Agrarexpertin Marita Wiggerthale von Oxfam sagt, es ist genug für alle da, und trotzdem hungert jeder siebte Mensch. Für einen Wandel der Ernährungssituation braucht es einen „Aufbruch in eine neues Zeitalter“, so auch der Titel der Studie. Alleine durch die Knappheit Ressourcen für neun Milliarden Menschen steigen die Lebensmittelpreise bis 2030 um 70 bis 90 Prozent an. Unter Berücksichtigung des Klimawandels und seiner Folgen steigen die Lebensmittelpreise um 120 bis 180 Prozent an.

Neues Ernährungszeitalter

„Wenn jetzt nicht umgehend und entschlossen das Ernährungssystem von Grund auf geändert wird, steigt die Zahl der hungernden Männer, Frauen und Kinder in den nächsten Jahrzehnten im hunderte Millionen“, so Wiggerthale. Der Ressourcenverbrauch für den Konsum in den Industrieändern „sprengt die ökologischen Grenzen unseres Planeten“.
Die Kampagne wird von Desmond Tutu unterstützt. Er fordert die Menschen auf, Produkte zu kaufen, die fair und ökologisch produziert werden.
Verknüpft mit der neuen Kampagne sind Forderungen. Zum einen sollen die G-20-Staaten die Transparenz auf den Agrarmärkten verbessern, Nahrungsmittelreserven bilden und Finanzspekulationen regulieren. Ende 2011 wird es in Durban den nächsten Klimagipfel werden Die Staaten sollen dort für einen funktionsfähigen und gut ausgestatteten Klimafonds sorgen.
Um die Bauern vor Ort zu stärken, sollen die natürlichen Ressourcen erhalten und das so genannte Land Grabbing verhindert werden.

Lesestoff:
Die Kampagne mit Links zur Studie finden Sie unter www.oxfam.de

roRo

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