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Gut versorgt ans Ziel kommen

Ernährung

Verbraucher Initiative gibt Tipps zum Reiseproviant

Die Sommerferien haben begonnen und die alljährlichen Reisewellen rollen gen Süden oder in die heimischen Ferienregionen. Mit regelmäßigen Pausen und dem richtigen Reiseproviant kann schon auf der Fahrt im Auto, Bus oder in der Bahn echte Ferienstimmung aufkommen. Die Tipps der Verbraucher Initiative helfen, gesund, entspannt und kostengünstig ans Ziel zu kommen.

Wer sich seinen Proviant zu Hause selbst zubereitet und mitnimmt, packt das ein, was der Familie schmeckt, macht sich unabhängig vom Angebot unterwegs und kann eine Menge Geld sparen. „So können Sie lieber in Ruhe picknicken und sich dann in Ruhe die Beine vertreten oder mit den Kindern eine Runde Ball spielen als vor dem Imbiss ewig Schlange zu stehen“, empfiehlt Alexandra Borchard-Becker von der Verbraucher Initiative. Die ideale Basis-Versorgung sind die klassischen belegten Brote, Obst und Gemüse. In Dosen verpackt, ist es drucksicher aufbewahrt und bleibt appetitlich. Als Belag bieten sich z. B. Gouda, Edamer, Emmentaler, gekochter oder geräucherter Schinken oder Bratenaufschnitt an. Sie halten sich besser als Weichkäse oder Rohwürste wie Salami oder Teewurst. Äpfel, Birnen, Weintrauben, Kirschen, Erdbeeren, kleine Tomaten oder halbe Gurken lassen sich abgewaschen im Stück mitnehmen. Klein geschnittenes Obst und Gemüse verdirbt schneller. Daher sollte es am besten erst bei der Pause aufgeschnitten werden.

Gekochte kalte Speisen sorgen für Abwechslung, vor allem auf langen Fahrten. „Geeignet sind z. B. gut durchgebratene Buletten oder vegetarische Bratlinge, Nudel-, Kartoffel- oder Getreidesalate, die mit Essig-Öl-Dressing zubereitet wurden, hart gekochte Eier und Pfannkuchen oder Crêpes ohne Füllung“, so die Ernährungswissenschaftlerin. Kekse und Co. bieten sich zum Knabbern und als Reserve für Staus oder andere Verzögerungen an. Dabei sollte man haltbares Gebäck wie Kekse ohne Schokolade oder cremige Füllungen, Dinkel- oder Sesamstangen, Kräcker, Reiswaffeln, Trockenfrüchte und Nüsse bevorzugen. Unbedingt ins Gepäck gehören ausreichende Mengen an Getränken. Wasser, Früchte- und Kräutertees ohne Zucker sind empfehlenswert und gegenüber Fruchtsäften oder gesüßten Getränken vorzuziehen. Pro Person sollte man auf längeren Strecken mit mindestens 1,5 Litern rechnen, bei warmem Sommerwetter auch mehr. „Wenn es doch mal die Raststätte oder das Bord-Bistro sein muss, machen Sie um Pommes, Schnitzel und deftige Eintöpfe lieber einen Bogen. Sie sind schwer verdaulich und belastend“ rät Frau Borchard-Becker. Salate, belegte Brötchen, Obst oder Suppen sind die leichteren Alternativen.

Verbraucher Initiative

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