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Hackbraten und Biodiversität

Ernährung

Hausmannskost mit „exotischen“ Zutaten

Hackbraten gilt mehr als solide Hausmannskost, denn als Nouvelle Cuisine. Und er drängelt sich nicht in den Vordergrund, wenn es darum geht, die biologische Vielfalt zu retten. Oder doch?

Hackbraten mit Schwarzwurzeln à la Crème
Die Initiative „Biologische Vielfalt schützen und nutzen“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums versucht mit Hilfe von prominenten Köchen „Alltagsgerichte“ in den Schutz der biologischen Vielfalt zu integrieren. Tim Mälzer steht dabei nicht nur für die gute Küche mit nachvollziehbarem Rezept, sondern gibt erste Tipps für den Einkauf der regionalen Küche.
Schon die Schwarzwurzel steht nicht jeden Tag auf dem Küchenprogramm und wer besondere Kartoffeln sucht, den erinnert er an die alten festkochenden Sorten Heideniere und Ackerherzen. Auch die mehlige Adretta eignet sich für das Gericht. Mit einem Informationskasten unter dem Rezept schickt Mälzer die Köche auf Spurensuche und sagt auch, wo sie was nachfragen könnten: Auf dem Wochenmarkt nach der Schwarzwurzel suchen, oder den Metzger nach der Tierrasse für das Rindfleisch fragen. Vielleicht hat er ja Fleisch einer seltenen Rasse im Angebot?
Mit dem Start der Rezeptserie aus der „vielfältigen Küche“ beginnt die Vorbereitung schon bei der Entdeckungsreise durch den lokalen Lebensmittelhandel.

Lesestoff:
www.hier-waechst-vielfalt.de

roRo

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