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Johannisbeer-Sorbet

Ernährung

Kühle saisonale Erfrischung

Die Johannisbeerernte ist für dieses Jahr nahezu abgeschlossen. Die Früchte werden nun gekeltert und zu Johannisbeernektar verarbeitet. Auf Grund ihres hohen Säuregehaltes kann aus ihnen kein Fruchtsaft gemacht werden. Der Nektar hat einen Fruchtanteil von mindestens 25 Prozent.
Fruchtnektar wird aus Fruchtsaft oder –mark, Wasser und Zucker oder Honig hergestellt. Der Zucker oder Honig darf dabei maximal 20 Prozent des Gesamtgewichts des fertigen Fruchtnektars ausmachen.
Johannisbeeren gehören zur Familie der Stachelbeergewächse. Ihren Namen verdanken sie dem Heiligen Johannes, da die kugeligen Beeren etwa an seinem Gedenktag, dem 24. Juli, reif sind. Der typisch säuerliche Geschmack und viele wertvolle Inhaltsstoffe kennzeichnen die heimischen Gartenfrüchte. Insbesondere schwarze Johannisbeeren enthalten reichlich Vitamin C. Außerdem sind sie reich an Ballaststoffen, Kalium und Eisen.
Nicht nur an Sommertagen erfrischt eine gut gekühlte Johannisbeerschorle oder ein Johannisbeer-Sorbet auf aromatische Weise. Die Redaktion von Juice-News aus dem Verband der Fruchtsaftindustrie zeigt wie es geht:

Johannisbeer-Sorbet
Zutaten für 4 Portionen:
500 ml roter oder schwarzer Johannisbeernektar, ½ Flasche trockener Sekt (oder Mineralwasser), 200 g gesiebter Puderzucker, 2 Eiweiß, 1 EL feiner Zucker. Zur Dekoration: einige Rispen frische Johannisbeeren, Minzeblättchen.

Zubereitung:
Johannisbeernektar mit einer halben Flasche Sekt und Puderzucker verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Eiweiß mit einem Esslöffel feinem Zucker in einer Metallschüssel kurz anschlagen. Die Masse sollte dickflüssig bleiben. Die Saftmischung unterrühren und die Masse in der Metallschüssel in das Gefrierfach des Kühlschranks stellen, etwa 90 Minuten gefrieren lasen und dabei alle 15 Minuten mit einem Schneebesen gut umrühren. Sobald eine körnige Beschaffenheit der Masse erreicht ist, kann sie in gekühlte Sektkelche gefüllt werden. Mit frischen Johannisbeeren und Minze garnieren.

Juice-News / roRo; Rezept und Foto: Juice-News

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