„Joya“ kommt nach Deutschland

Ernährung

Die neue im „Club der Äpfel“

Der neue lubapfel Joya

Joya heißt die neue Französin, die im März erstmals nach Deutschland kommt und im ersten Monatsdrittel den Händlern auf den Großmärkten schmackhaft gemacht werden soll. Die Neue hat ihren Wohnsitz im französischen Le Pontet in Avignon an der Rhone. Joya gehört zur Familie „Pink Lady“, die als erster Clubapfel einen neuen Vermarktungsweg beschritt. Neue Apfelsorten, die in Farbe und Geschmack der Neuzeit angepasst sind, wachsen auf Plantagen von Erzeugergemeinschaften heran, die zertifiziertes und vor allem limitiertes Saatgut nutzen dürfen. So wächst die farblich grün oder rot intensive spritzige Joya praktisch unter geschützten Bedingungen heran und kann, sofern sie erfolgreich am Markt etabliert ist, einen höheren Mehrwert für die Apfelerzeuger erzielen. Die 15- bis 20-jährige Zuchtarbeit gilt auch für Club-Äpfel.

Vor gut 20 Jahren wurde dieses Marketing mit Pink Lady das erste Mal umgesetzt. In der Schweiz haben die Clubäpfel mittlerweile einen Marktanteil von etwa 15 Prozent. Die Erzeugergemeinschaften zeigen, dass sie Sorten und einen erfolgreichen Markteintritt auch ohne staatliche  Finanzhilfen erzielen können. Da der Umfang mengenmäßig und meist saisonal begrenzt ist, gelten die Clubsorten nicht als eine Gefahr für alte Apfelsorten. Umgekehrt haben die Clubäpfel die Zahl der Sorten im Lebensmitteleinzelhandel sogar noch vergrößert.

Die Erzeugergemeinschaft Joya startet ihre Werbetour am 03. März auf dem Leipziger Großmarkt und endet am 10. März in Mannheim. Danach soll der Apfel bei Aldi Süd, HIT, Kaufland und Rewe gelistet werden. Die Erzeugergemeinschaft Joya betreibt ihre Plantagen auf 260 Hektar mit 250 Erzeugern seit 1997.

Roland Krieg; Foto: EZG Joya

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