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Keine Party ohne Sekt

Ernährung

Guter Sekt muss nicht teuer sein

Margarine bei Stiftung Warentest

Im Büro steht immer eine Flasche Sekt. Nicht zur zum Geburtstag gibt es Gründe mit perligem Rebensaft anzustoßen. Jetzt kommt auch noch die Dauerfeierzeit mit dem Höhepunkt der Jahreswende. Pünktlich hat die Stiftung Warentest im Dezemberheft 21 häufig gekaufte Marken wie Rotkäppchen, Geldermann oder Freixenet, aber auch Hochpreisiges wie Krimsekt und Menger Krug auf ihr fruchtiges Bouquet hin untersucht. Fünf Schaumweine bekamen die Bestnote, vier fielen durch und: Guter Sekt muss nicht teuer sein.

Die Laboranalyse ergab keine unerlaubten Zusätze oder bedenklichen Schadstoffe. Ein Sekt schmeckte den Testern muffig und erinnerte an Kork, obwohl die Flasche einen Plastikverschluss hat. Die Experten wissen, dass ein falscher Korkton auch durch Mikroorganismen, Pestizidabbau oder die Verpackung entstehen kann.

EinMangel bei allen: Sekt soltle frisch getrunken werden. Doch keine Flasche trägt das Abfülldatum, was zu Abzügen bei der Deklaration führte. Bewährt gilt die Flaschengärung. Doch auch aus dem Tank sind die Produkte gut und günstig. Dabei werden in Edelstahltanks Weinmischungen vergoren, die den Geschmack vieler treffen und preiswert sind. Die Tankgärung ist schnell und effizient. Ein Riesling zeigt aber auch, dass Tankware etwas besonderes sein kann. Alle geprüften Sektsorten waren als Schaumwein gekennzeichnet. Im Gegensatz zu Spumante ist Qualitätsschaumwein ein zweites Mal vergoren. Nach EU-Recht soll der Druck ind er Flasche bei 3,5 bar liegen.

Roland Krieg; Foto: Stiftung Warentest

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