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Kunden achten beim Fleischersatz auf Kosten

Ernährung

Ohne Fleisch ist nicht immer vegan

V-Label

Zwischen 2012 und 2016 ist der Verkauf von biologischem Fleischersatz nach einem Anstieg auf 11.000 Tonnen wiederholt rückläufig. Dagegen hat sich der Fleischersatz aus konventioneller Herkunft nach Zahlen der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) im gleichen Zeitraum von 2.700 auf 13.200 Tonnen verfünftfacht. Die Nachfrage nach Fleischersatz steigt, aber die Kunden greifen lieber zur preiswerteren Variante als zur Bioqualität. Haupteinkaufsstätte sind die Naturkostläden, auch wenn das vegene und vegetarische Sortiment des traditionellen Lebensmitteleinzelhandels aufholt.

Zudem heißt, auf Fleisch zu verzichten, nicht, vegan zu essen. So können Fleischersatzprodukte auch mit Milcheiweiß und Eipulver hergestellt sein. Als Orientierung dient das V-Label. Der Veggie-Boom flaut ab, meldet das Portal oekolandbau.de. Wenn die Veggie-Wurst nicht wie die gewohnte Wurst des Kunden schmeckt, lassen die Käufer die Ware liegen.

roRo

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