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Mehr Akzeptanz für die Schulverpflegung

Ernährung

Lösungen für Schulverpflegung gesucht

Die Ausgangslag ist klar: „Eine gesunde und regelmäßige ist eine zentrale Voraussetzung für Konzentration und Lernvermögen.“ Das sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (NRW) auf einer Fachtagung zur Schulverpflegung am Mittwoch. Durch die Umstellung auf Ganztagsschulen bieten zwei Drittel aller Schulen in Nordrhein-Westfalen eine Mittagsverpflegung an. An manchen Schulen gibt es aber immer noch Pizzen, Pita-Brötchen und Plunder-Teilchen, klagt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Das Thema der Fachtagung legte den Schwerpunkt auf die Frage, wie Schulen und Eltern eine gesunde Ernährung organisieren können.

„Die vielerorts schon gute Verpflegungsqualität braucht mehr Zustimmung und eine dauerhafte Verankerung in der Schule. Dazu müssen wie so viele Akteure wie möglich zu einen gegenseitigen Austausch an einen tisch bekommen“, erklärte Ludwig Hecke, Staatssekretär des NRW-Schulministeriums.

Es geht aber nicht nur um das Essen allein. Die gemeinsame Mahlzeit vermittelt ein Gemeinschaftsgefühl und kann zu einem Bestandteil der Ernährungsbildung werden. Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW sieht in der Gemeinschaftsverpflegung einen Part für die Weichenstellung, „um lebenslang nachhaltig zu denken und verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen zu treffen.“

Lesestoff:

Tipps und Tricks gibt es „Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW“, die bei der Verbraucherzentrale angesiedelt ist: www.schulverpflegung.vz-nrw.de

VZ NRW / roRo

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