Mehr Ausgaben für Restaurants und Hotels
Ernährung
Mediterranes Leben erhöht Außer-Haus-Ausgaben

Griechenland, Zypern, Spanien und Malta haben mit 15,4 bis 20,2 Prozent ihres Haushaltseinkommens die höchsten Ausgaben für Restaurants und Hotels. Neben Portugal und Italien spendieren aber auch die Iren und Österreicher mehr als der EU-Durchschnittssatz von 8,8 Prozent.
Zwischen 2007 und 2017 ist in der EU der Anteil für auswärtiges Essen und auswärtige Übernachtungen von 8,3 auf 8,8 Prozent gestiegen. Die Deutschen bleiben mit 5,0 bis 5,5 Prozent nahezu zurückhaltend. Nur Litauer, Polen und Rumänien sind mit Ausgaben von gerade einmal drei Prozent am sparsamsten.
Werden die Ausgaben nur auf Restaurants bezogen, liegen die Spanier mit 15,2 Prozent ebenfalls an der Spitze. Die Rumänen nehmen ihr Pausenbrot lieber von zu Hause mit. Mehr als 1,9 Prozent ihres Einkommens geben sie in Restaurants nicht aus. Das liegt auch daran, dass die Rumänen mit 26,4 Prozent ihres Einkommens den höchsten Haushaltsanteil für Lebensmittel ausgeben müssen. Deutschland liegt hier mit 9,4 Prozent deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 11,1 Prozent.
Roland Krieg; Grafik: Eurostat