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Nachhaltiges Ernährungssystem fällt durch

Ernährung

Schweizer Abstimmung gegen Ernährungssouveränität

Plakat zur Initiative

Die Initiative Ernährungssouveränität sollte in der Schweiz eine vielfältige, bäuerliche und gentechnikfreie Landwirtschaft bevorzugen. Kurze Wirtschaftskreisläufe, ein gerechter Handel und eine Agrarpolitik, die sich an den Wünschen der Bevölkerung orientiert.

Am vergangenen Sonntag fiel die Abstimmung allerdings krachend durch. Nur 31,6 Prozent der Stimmen waren dafür, ein „Ja“ gab es lediglich in vier Kantonen. Mathias Stalder vom Komitee für Ernährungssouveränität führt das auf eine „Angstkampagne“ zurück, die steigende Lebensmittelpreise prognostizierte. Die Ja-Stimmen in den Kantonen Waadt, Neuenburg, Genf und Jura bezeichnete er als Achtungserfolg.

Die Schweiz hat seit dem letzten Jahr bereits einen Verfassungsartikel für Ernährungssicherheit. Der Schweizer Bauernverband sieht darin einen vorhandenen verbindlichen Auftrag zur Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft.

Die Schweizer Vereinigung für einen satarken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS) verweist auf diesen Herbst, wenn das Paket zur Agrarpolitik ab 2022 diskutiert wird, um konkrete Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit umzusetzen.

roRo

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