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Neue Regeln bei der Trinkwasserdirektive

Ernährung

29.10.15 Neue Regeln bei der Trinkwasserdirektive

Im Rahmen der europäischen Bürger-Initiative „Das Recht auf Wasser“ hat die EU am Mittwoch neue Regeln für sauberes Trinkwasser zum Erhalt der Gesundheit verabschiedet.

Dabei geht es um eine ländereigene Definition, wie das Monitoring von den rund 100.000 Trinkwassergebieten in der EU vorgenommen wird. EU-Gesundheitskommissar Karmenu Vella will damit unnötige Bürokratie vermeiden, wenn die Länder die neuen Regeln selbst anwenden. Hintergrund ist die Trinkwasserdirektive EU 2015/1787. Jetzt können die Mitgliedsländer selbst über die Parameter bestimmen, die für das Monitoring der Wasserqualität herangeführt werden. Sie können auch die Häufigkeit der Beprobung festlegen und die Liste von Stoffen eigenständig erweitern, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit sind.

Dieser Ansatz erfolgt risikobasiert, wie auch die Kontrollen bei der Lebensmittelhygiene. Die Länder haben zwei Jahre Zeit, die Direktive umzusetzen. Bis Ende 2015 soll eine umfassende Evaluierung der Trinkwasserdirektive vorliegen.

Lesestoff:

www.right2water.eu

www.safe2drink.eu

roRo

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