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Obst im Quetschbeutel fällt durch

Ernährung

VZ Bayern sieht Quetschtüte mit Obst kritisch

Püriertes Obst im Quetschbeutel hat die Regale erobert. Nicht nur im herkömmlichen Supermarkt, sondern auch im Biofachhandel. Die Verbraucherzentrale Bayern hat 12 Quetschtüten untersucht und sie mit frischem Obst verglichen. Daniela Krehl von der bayerischen Verbraucherzentrale kommt zu einem kritischen Resümee: „Bei den Kriterien Herkunftsangabe, Nachhaltigkeit, Preis und Inhaltsstoffe konnten die Fruchtbeutel insgesamt nicht mithalten.“

Zwei Punkte haben die Tester besonders hervorgehoben: Der Abfallanteil durch die Quetschtüte ist erheblich größer als bei Frischobst und wer wissen möchte, woher das Obst komme, „der tappt bei den Fruchtbeuteln im Dunkeln.“

Außerdem wird das Obstpüree für eine lange Haltbarkeit pasteurisiert. Dabei gehen hitzeempfindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe verloren. Auch das Volumen wird weniger: „Dies bewirkt, dass die Fertigobst-Portionen nicht so gut sättigen wie Frischobst“, sagt Daniela Krehl. Während ein Apfel mit durchschnittlich 150 Gramm Gewicht rund 45 Cent kostet, muss der Verbraucher für 100 Gramm Quetschobst durchschnittlich 0,96 Euro hinlegen.

Lesestoff:

www.verbraucherzentrale-bayern.de

roRo

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