Menü

Ötzis Einkorn

Ernährung

Einkorn fordert Handwerk heraus

>Bevor Ötzi sich auf den beschwerlichen Weg über die verschneiten Alpenaufmachte, verspeiste er noch Einkorn. Das damalige Getreide, das ihm Kraft und Energie für den Aufstieg geben sollte. Das Märkische Landbrot sieht sich in der Pflicht, die alten Getreidesorten zu bewahren, denn wenn sie einmal verschwunden sind, dann sind auch ihre Eigenschaften weg, die man vielleicht ja auch noch einmal brauchen kann. Resistenzen, Höhentoleranz und effizienter Wasserkonsum. So begrüßt die Berliner Bäckerei in Messebesucher in der Bio-Halle mit Ötzis Einkorn, das noch zu 65 Prozent aus dem Oetzis EinkornGetreide gebacken wurde. Die fehlenden 35 Prozent werden mit Demeter Weizen aufgefüllt.

Bäckermeister Patrick Hanneman fügt hinzu, dass das Backen von alten Getreidesorten viel mehr handwerkliche Kunst erfordert, als die Verwendung der modernen Sorten. Die heutigen Sorten sind züchterisch so weiter entwickelt worden, dass sie mit besseren Klebergehalten die besten Backeigenschaften aufweisen. Der Rat vom Bäcker: Wer sich zu Hause mit den alten Sorten versucht, solle zunächst das Brot in der Backform backen.

Halle 6.2a / Stand 110

roRo

[Sie können sich alle Artikel über die diesjährige Grüne Woche mit dem Suchbegriff „IGW-09“ anzeigen lassen]

Zurück