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Reis ist genug da

Ernährung

Reisernte leicht nach unten korrigiert

Vor allem wegen des um 30 Prozent geringeren Monsuns in Indien hat die FAO die Reisernte 2012 um 7,8 Millionen Tonnen nach unten korrigiert. Gemessen im Juli liegt die ernte aber immer noch über der des Vorjahres. Weniger Reis werden auch Südkorea, Taiwan, Kambodscha Nepal und Nordkorea ernten.

Aktuell geht die FAO nun von 724,5 Millionen Tonnen Reis aus. Mehr Reis wird voraussichtlich in China, Thailand und Indonesien geerntet. Afrika wird mit einem Plus von drei Prozent rechnen können und Australien verzeichnet ein Plus von 32 Prozent. Auch in Lateinamerika gleichen sich Länder mit geringeren undhöheren Ertragserwartungen aus.

Der Handel wird aber um eine Million Tonnen auf 34,2 Millionen sinken. Die FAO verzeichnet vor allem in den asiatischen Ländern Exportbeschränkungen. Vor allem Thailand wird seine Geschäfte mit Argentinien, Brasilien, Myanmar, Uruguay und Vietnam einschränken.

Der globale Reisvorrat wird gegenüber 2011 um neun Millionen Tonnen auf 164,5 Millionen Tonnen steigen. Die FAO rechnet zunächst einmal mit sinkenden Preisen, weil vor allem Thailand seine Läger vor der neuen Ernte leeren wird.

Nahrungspreisindex

Im Juli ist der Preisindex für Lebensmittel erstmals in diesem Jahr leicht angestiegen. Ursache sind Preissteigerungen bei Getreide und Zucker gewesen, während sich Öle und Fette stabil zeigen. Einen leichten Abwärtstrend verzeichnen Fleisch und Milch.

roRo

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