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Risiko Pfannenwender aus Polyamid

Ernährung

Die praktischen Küchenhelfer und ihr Risiko

Kochlöffel, Pfannenwender und Schneebesen. Kleine tägliche Küchenhelfer, die auch aus Kunststoff erhältlich sind. Sie leisten beim Braten, Backen und Kochen wertvolle Hilfe, können aber auch Partikel an die Lebensmittel abgeben.

Die Geräte aus Polyamid sind aus Oligomeren hergestellt, weiß das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Einfache Kunststoffbausteine werden zum Pfannenwender zusammengesetzt. Das BfR in Berlin hat bereits im letzten Jahr festgestellt, dass zwei Ausgangsmaterialien Caprolactam (PA 6) und Adipinsäure und Hexamethylendiamin (PA 6,6) migrieren können. Es mangelte aber an toxikologischen Daten. Die hat das BfR von den Herstellern eingefordert und neu bewertet.

PA6 und PA 6,6 konnten jetzt in einem Gruppenansatz bewertet werden. Sie werden nicht als gentoxisch bewertet, in hohen Dosen aber gesundheitliche Effekte in der Leber und der Schilddrüse auf. Ein Übergang von bis zu 5 mg/kg Lebensmittel wird noch als toxikologisch akzeptabel bewertet.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass bei 23 von 33 Gegenständen der Wert eingehalten wurde. Bei anderen lagen die Werte höher. Bei Verwendung von PA-Küchenhelfern sollte der Kontakt mit Lebensmitteln insbesondere bei Temperaturen von mehr als 70 Grad Celsius so kurz wie möglich gehalten werden.

Risikotafel Küchenhelfer aus Polyamid

Tipp von Herd-und-Hof.de: Es gibt die Küchenhelfer auch aus Holz und Metall.

Roland Krieg; Grafik: BfR

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