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Starker Fruchtsaftmarkt in Deutschland

Ernährung

Fruchtsaft mit Plus im ersten Quartal

Fruchtsaftkisten

Gegen den Trend der letzten Jahre ist der Fruchtsaft-Konsum im ersten Quartal wieder angestiegen. Das Plus um zehn Prozent resultiert nach Analyse des Verbandes der deutschen Fruchtsaftindustrie (VdF) aus der positiven Bewertung des Getränks als gesundes Naturprodukt.

Mit durchschnittlich 30,5 Litern pro Kopf ist Deutschland Fruchtsaftweltmeister. Jeder zweite Fruchtsaftbetrieb der EU liegt auch in Deutschland. Die 344 Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund vier Milliarden Liter Fruchtsaft erzeugt und einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro erzielt.

In Zeiten der Pandemie gerät die Zuckerdiskussion in den Hintergrund und die Menschen greifen vermehrt „auf altbekannte und bewährte Produkte“ zurück.  Dabei steht die Branche vor großen Herausforderungen, wie der VdF mitteilt: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Gesundheitsdiskussion und moderne Verpackungslösungen treiben die Unternehmen um.

Etwa 300 Unternehmen nutzen das verbandseigene Glas-Mehrwegsystem. Eine einzige Flasche wird dabei bis zu 40 Mal wieder befüllt und hält rund sechs Jahre. Danach kann sie eingeschmolzen und wieder neu geformt werden. Im Rahmen der Hamsterkäufe wurde die Mehrwegflasche knapp. Leergut, sowohl Flaschen als auch Kästen sollten schnell wieder in den Handel zurückgebracht werden.

Auf der Beliebtheitsskala liegt nach wie vor der Orangensaft mit 7,2 Litern pro Kopf vorne. Der Apfelsaft folgt mit 6,8 Litern. Mit deutlichem Abstand folgt Multivitaminsaft mit 3,8 und Traubensaft mit 1,1 Litern pro Kopf. Seit einigen Jahren erfreuen sich Gemüsesäfte und Gemüsenektare wachsender Beliebtheit. Zusammen kommen sie auf einen Konsum von zwei Litern pro Kopf.

roRo; Foto: VdF

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