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Studentenfutter: Bewährte Traditionsmarken

Ernährung

Studentenfutter: Nicht alle sind „summa cum laude“

Seit dem 17. Jahrhundert ist das Studentenfutter bekannt. Einst nur eine Mischung aus Rosinen und Mandeln kamen später auch Trockenobst und Nüsse hinzu. Weil Mandeln damals teuer waren, konnten sich nur Studenten diese Mischungen leisten.

Das ist heute anders. Auch, welche Bestandteile im Studentenfutter vorhanden sind, ist nicht verbindlich geregelt. Daher hat die Stiftung Warentest für die Septemberausgabe Proben mit großen Unterschieden gefunden: Mit und ohne Erdnüsse, 27 bis 50 Prozent Rosinen und verschiedene Anteile an Wal-, Para- Cashewnüssen oder Mandeln. Für jeden individuellen Geschmack ist etwas dabei.

Die „Schleckerey deutscher Gymnasiasten und Burschen“ ist frei von Schafstoffen. Die Nüsse einiger preiswerter Anbieter schmecken nach Aussage der Tester aber „alt“ oder „dumpf“. Das Studentenfutter von Netto Marken-Discount schmeckte sogar leicht ranzig und bekam daher nur ein „mangelhaft“. Die vorderen Plätze sind von den bewährten Traditionsmarken belegt.

Als Zwischenmahlzeit ist Studentenfutter gut geeignet. Aber wegen der hohen Kalorienzahl sollte der Verzehr begrenzt sein.

Das aktuelle Heft der Stiftung Warentest ist seit heute im Handel.

roRo

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