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Thermobecher im Test

Ernährung

Einzelne Isolierbecher „to go“ fallen bei Warentest durch

Dicht und heiß soll das Getränk im Thermobecher bleiben. 15 Isolierbecher hat die Stiftung Warentest für das neue Aprilheft getestet, einige fielen durch, weil sie undicht waren, Schadstoffe abgeben oder nicht warm halten. „Auf die meisten Isolierbecher ist Verlass“, kommentiert Redakteur Stephan Scherfenberg das Ergebnis. Zwei Becher enthalten in der äußeren Lackierung oder im Standboden aus Kunststoff hohe Mengen an Naphtalin, was vermutlich krebserregend ist. Der wandert in das Getränk, wenn Heißes lange in den Bechern stehen. Die beiden Becher Primus und Stelton für 25 und 33 Euro sind durch den Test gefallen, heißt es im „test 4/2020“ Die Becher von McDonald für sechs Euro und von Bodrum für 25 Euro sind undicht. Der aus der Systemgastronomie lässt den Kaffe innerhalb von zwei Stunden von 80 auf 40 Grad abkühlen.

Die Isolierbecher sollen den Wegwerfbecher ersetzen. Für die Umweltfreundlichkeit muss er mindestens 50 Mal genutzt werden. Erst dann fallen Produktion und Entsorgung nicht mehr ins Gewicht. Danach zählen im Vergleich nur noch die Reinigungskosten. Wer Milchkaffee oder Kakao liebt, der muss beim Kauf darauf achten, dass der Becher auch in der Spülmaschine gereinigt werden kann. Bei der Handwäsche sind die Deckel meist aufwendig zu reinigen. Das ist nicht bei allen Bechern der Fall. Um Geschmacksfehler zu vermeiden, sollten Liebhaber von Kaffee und Tee zwei verschiedene Becher nutzen.

Lesestoff:

April Heft test 4/2020

roRo

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