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Wasser ohne Kohlensäure holt auf

Ernährung

Kurzer Sommer 2010 bewegte Mineralwasserbranche

Das Jahr 2010 startete mit einem langen und kalten Winter. Der kurze und heiße Sommer regnete sich dann ein. Während des Sommers konnte sich die Mineralwasserbranche mit einem Umsatzplus von 30 Prozent auf ein Jahresergebnis retten, das mit dem Vorjahr vergleichbar ist und weiterhin auf hohem Niveau liegt. Rund zehn Milliarden Liter Mineral- und Heilwasser hat die Mineralbrunnenindustrie abgefüllt.

Verbrauch auf hohem Niveau

Insgesamt bleibt der Verbrauch in Deutschland auf hohem Niveau. Pro Kopf wurden 131 Liter Mineralwasser im Jahr getrunken. Vor 30 Jahren waren es gerade einmal 40 Liter. Der klassische Sprudel liegt mit einem Marktanteil von fast 44 Prozent vorne. Die Wässer mit wenig Kohlensäure folgen mit 42 Prozent dicht auf. Das Mineralwasser ohne Sprudel liegt im Trend und kommt auf über 10 Prozent Marktanteile. Wasser mit Aromen und Heilwasser haben mit zwei und einem Prozent nur Nischenanteil. Verbraucher haben die Wahl: Sie können aus über 500 verschiedenen Mineralwässern wählen, sagt Wolfgang Stubbe, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM).

roRo; Grafik VDM

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