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Weltnahrungspreise sinken

Ernährung

FAO Preisindex zeigt nach unten

Auf Grund günstiger Versorgungslage, wachsender weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheit sowie einer Stärkung des US-Dollars sind die Preise im FAO Nahrungsmittelindex im Mai um vier Prozent gesunken. Mit 204 Punkten liegt der Preisindex auf dem niedrigsten Niveau seit September 2011 und hat die Spitze aus dem Februar 2011 sogar um 14 Punkte unterschritten.


Preise hoch, Versorgung entspannt

Dass die Preise für Nahrungsmittel nicht weiter sinken, begründet FAO-Getreideexperte Abdolreza Abbassian mit unsicheren Wetterprognosen und ungünstigen Wachstumsmonaten.
In den letzten Wochen wurde die Schätzung der Weltgetreideernte für dieses Jahr um 48 Millionen Tonnen auf 2,419 Milliarden Tonnen heraufgesetzt. Hauptsächlich wegen der erwarteten Rekordernte an Mais in den USA1).
Auf der nördlichen Halbkugel ist der Reis nun endgültig in die Erde gebracht und die FAO festigt ihre Reisernteprognose mit einem Plus an Aussaatfläche in Asien von 490 Millionen Tonnen.
Auf der Nachfrageseite wird im Erntejahr 2012/13 Getreide um etwa zwei Prozent mehr nachgefragt. Etwa 2,379 Milliarden Tonnen werden die Menschen brauchen, wobei die Verwendung als Futtermittel um 3,8 Prozent ansteigen wird, die für Brot lediglich um ein Prozent und mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt hält.

Lesestoff:

1)Amerikanische Maisbauern säen für den Rekord

roRo; Grafik: FAO

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