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Acht Milliarden für die GAP-Übergangszeit

Handel

Gelder für die Übergangs-GAP stehen fest

Die siebenjährige Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) endet immer erst dann, wenn die neue beginnt. Da die eigentlich 2020 vorgesehene neue Förderperiode wegen den Trilog-Verhandlungen zwischen Rat, Kommission und Europaparlament noch andauern, wird die neue GAP erst 2023 starten.

Für die daraus resultierende zweijährige Verlängerung der aktuellen GAP hat der Agrarministerrat am Freitag den informellen Deal mit dem Europaparlament verabschiedet, 8,07 Milliarden Euro für die Zahlungsverpflichtungen bereitzustellen. Die Mittel stammen aus dem „Recovery Fund“ für die Landwirte, sind also haushalterisch bereits vorhanden.

30 Prozent der Gelder stehen für das kommende Jahr, die anderen 70 Prozent für das Kalenderjahr 2022 zur Verfügung. Mit diesen Geldern sollen 37 Prozent des nationalen Budgets für grüne und Tierwohlprogramme und 55 Prozent für soziale und digitale Maßnahmen abgesichert werden. Die Vereinbarung geht auf eine vereinbarte Initiative aus dem Juni 2020 zurück.

Zusätzlich haben Rat und Parlament Extramaßnahmen für Landwirte, die durch die Pandemie betroffen sind, um weitere sechs Monate verlängert

Das Verhandlungsergebnis muss von einer Sitzung der Agrarminister noch formell bestätigt werden.

roRo

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