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Alibaba hilft afrikanischen Jungunternehmern

Handel

Afrika soll seine Online-Chancen nutzen

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Vom 19. bis zum 21. Juli fand in Kigali, Ruanda, der „Youth Connekt Africa Summit 2017“ statt. Jährlich bräuchte der Kontinent 22 Millionen neue Arbeitsplätze. Die alleine werden nicht ausreichen, sofern die Arbeitsbedingungen kaum eine Wohlfahrtsperspektive bieten. „Wir brauchen eine neue Generation an Problemlöser, die weiter in die Zukunft schauen und intelligenter arbeiten“, sagte Präsident Paul Kagame auf dem Kongress. Mehr als 2.500 Delegierte diskutierten über die richtige Politik, neue Partnerschaften und stellten Programme auf.

Bis 2020 sollen 10 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden sein und 25 Millionen Menschen in Ausbildung stehen. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Jobs für Angestellte. „Junge Unternehmer haben Talent. Geben wir ihnen den Mut zur Gründung, machen wir sie sichtbar und sie werden inklusiven Wohlstand erzielen“, glaubt Dr. Mukhisa Kituyi, Generaldirektor der UNCTAD.

Hilfe kommt von einem, der die Welt 1999 in Atem hielt. Der Englischlehrer Jack Ma gründete mit Alibaba die chinesische Handelsplattform, die seitdem die Welt erobert. Seine Vision will er nach Afrika tragen und hat zehn Millionen US-Dollar für afrikanische Jungunternehmer gespendet. „Ich möchte Afrikas Online-Business stärken“, sagte er auf dem Kongress. Jack Ma ist zudem noch Berater für Junge Unternehmer und Kleine Geschäfte in der UNCTAD, die den Kongress leitete. Das Geld stammt aus der Privatschatulle des Geschäftsmannes, so dass niemand anders in seine Verwendung hinein regiern kann. Zusätzlich möchte Ma 200 Jungunternehmer nach China einladen, um das Online-Geschäft bei Alibaba kennen zu lernen.

Damit nicht genug will Ma mit Universitäten im Bereich der Informationstechnologie zusammenarbeiten. Mukhisa Kituyi begrüßt die Schritte. E-Commerce habe das Potenzial, Afrikas Handel zu vervielfachen.

Roland Krieg

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