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Asienreise von US-Exporteuren

Handel

Asien-Handelsmission des USDA

Im Juli startet das amerikanische Landwirtschaftsministerium seine Handelsreise nach Südostasien, um Exporteuren die Gelegenheit für neue Geschäftskontakte zu geben. Vom 16. bis zum 20 Juli geht die Reise nach Indonesien, Malaysia und den Philippinen. Südostasien zeichnet sich durch eine wachsende Mittelklasse aus, die im Rahmen der Urbanisierung ausreichend Geld für amerikanische Produkte zur Verfügung hat.

Die US-Exporte nach Indonesien sind in der letzten Dekade um 88 Prozent gestiegen. Im letzten Jahr rangierte das dicht bevölkerte Land auf Platz neun der Ausfuhrländer. Das meiste der 2,9 Milliarden US-Dollar fuhren Sojabohnen, Baumwolle, Weizen, Futtermittel und Molkereiprodukte ein.

Malaysia gilt als eines der am weitesten entwickelten Länder in der Region. Die Ausfuhren stiegen in den letzten zehn Jahren um 64 Prozent. Die Exporteure nahmen rund 924 Millionen US-Dollar ein, wobei 44 Prozent der ausgeführten Waren schon keine Rohstoffe, sondern Verbrauchsgüter waren. Die bestanden aus Soja, Milch, waren bereits verarbeitete Produkte und verarbeitetes Obst und Gemüse.

Die USA sind für die Philippinen der wichtigste Agrarhandelspartner. Der Export stieg um 133 Prozent und US-Waren haben einen Marktanteil von 22 Prozent erreicht. Mit 2,6 Milliarden US-Dollar rangieren die Philippinen hinter Indonesien auf Platz zehn. Sojamehl, Weizen, Molkereiprodukte und Soja haben die größten Exportanteile. Der Markt für verarbeitete Nahrungsmittel beläuft sich auf 91 Millionen US-Dollar.

Roland Krieg

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