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Berliner Energietage

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Klimaneutrales Berlin

Großstädte haben ein Energieproblem. Allerdings sind sie nicht nur ein Kondensationspunkt hohen Verbrauchs, sondern weisen ebenso ein hohes erzeugungspotenzial auf. Das Versprechen, Berlin im Jahr 2050 klimaneutral zu machen, ist keine Utopie. Prof. Dr. Bernd Hirschl, Leiter des gleichnamigen Projekts hat flächendeckend hohe Solarpotenziale auf und an Gebäuden ausgemacht, sowie Geothermie, Umwelt- und Abwärme und biogene Reststoffe, die allesamt in Strom und Wärme umgewandelt werden können. Über die definierten Reduktionsziele 40 Prozent bis 2020, 60 Prozent bis 2030 und mindestens 85 Prozent im Jahr 2050 ist die 3,7 Millionen-Metropole auf dem Weg zur Klimaneutralität [1].

Zwei Anläufe sind bislang im Senat gescheitert, beklagte Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung. Offenbar hat es zu viele Verordnungen gegeben. Doch hat die Politik gelernt. Er stellte zur Eröffnung der Berliner Energietage den neuen Plan vor in zwei Schritten vor. Das KLimaschutzz9iel wird in einem Klimagesetz festgeschrieben und die Maßnahmen getrennt in einem Programm verfasst, dessen Indikatoren für die Erreichbarkeit alle fünf Jahre überprüft werden sollen. Noch in diesem Herbst soll das Klimagesetz fertig sein.

Seit November 2014 läuft ein Beteiligungsprozess, der bislang im Februar mit einem Stadtdialog für die erweitert Fachöffentlichkeit gipfelte. Seitdem läuft ein breiter Online-Dialog, an dessen Ende das Gesetz vorgestellt wird.

Ein wichtiger Punkt sind ist Berlin die Bezahlbarkeit der Wohnungen. Das haben Mietervertreter vor der Industrie- und Handelskammer in der Fasanenstraße zu Beginn der Berliner Energietage mit Plakaten zum Ausdruck gebracht.

Lesestoff:

[1] www.klimaneutrales.berlin.de

Roland Krieg

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