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Bio-Gemüse: Nachfrage geht zurück

Handel

Bio-Gemüse: Minus 15 Prozent im ersten Quartal

Analysen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) auf der Basis des Haushaltspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigen, dass die deutschen Haushalte im ersten Quartal 2008 rund 15 Prozent weniger Bio-Gemüse gekauft haben. Besonders rückläufig sind die kleineren Kulturen, die zuletzt das Vollsortiment abgerundet haben.

Hauptproblem Verfügbarkeit
Grund für die Rückgänge sind vor allem mangelnde Verfügbarkeiten im Handel. Die Gemüsesaison 2007 startete witterungsbedingt später und die fehlenden Erntemengen wurde nicht durch steigende Importe aufgefüllt. Vollsortimenter hatten zuvor Zucchini und Fenchel sowie auch Möhren gelistet, teilweise am Jahresende aber wieder aus dem Angebot genommen. Trotz fünfprozentiger Preissteigerung ging das Umsatzvolumen um 10 % zurück.
Bio-Möhren bleiben das beliebteste deutsche Gemüse mit einem Mengenanteil von 46 Prozent. Im ersten Quartal ging der Verkauf um sechs Prozent zurück, die Importe um 26 %. Der Zuwachs von 16 Prozent aus heimischem Anbau hat den Rückgang nicht ausgleichen können.
Ökogemüse wird in engen Grenzen saisonal angebaut. Hier verzeichnet die ZMP steigende Importanteile für Tomaten, Paprika und Zucchini. Hier liegt der Importanteil bei 90 Prozent.

roRo

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