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Biobaumwolle im Trend

Handel

Mode umweltfreundlich, schadstoffgeprüft und fair gehandelt

Wer sich jetzt zur Sommerzeit mit einer kurzen Hose oder eine Rock eindeckt, schaut in der Regel, ob das Kleidungsstück modisch ist und gut passt. In der Regel weiß der Kunde nicht, ob die neue Baumwollkleidung problematische Stoffe enthält und unter welchen Bedingungen sie gefertiggt werden, heißt es aus dem Öko-Institut. Dabei gibt es Alternativen, die fair produzierte und schadstoffgeprüfte Kleidung aus Biobaumwolle anbieten – und sogar zunehmend im Bereich der Herrenbekleidung.

EcoTopTen bietet Marktübersicht
„Die Zahl der Anbieter von umweltfreundlichen Textilien hat in den vergangenen Jahren zugenommen“, berichtet Dr. Jenny Teufel vom Öko-Institut und hat in einer Datenbank jetzt 30 Unternehmen gelistet, die Kleidung aus Biorohstoffen anbieten und zum größten Teil auch fair handeln. Mittlerweile sind Hosen und Hemden auch schon aus Bio-Schurwolle, Bio-Leinen und Bio-Seide auf dem Markt.
Das Freiburger Institut macht gleich zwei aktuelle Trends aus. Zum einen werden immer mehr Herrentextilien aus Bio-Rohstoffen produziert, zum anderen bieten immer mehr konventionell produziernede Firmen umweltfreundliche Textilien an.
Die Firmen kämpfen nach Aussage von Dr. Teufel aber immer noch gegen das Image an, dass Biomode altmodisch und langweilig sei. „Das trifft heutzutage aber keineswegs mehr zu. Kleidung aus Bio-Materialien ist modisch und schick.“
Gegenüber Lebensmitteln gibt es jedoch kein einheitliches Siegel für Kleidung. Am weitesten verbreitet ist der Öko-Tex Standard 100, der die Kleidung auf Schadstofffreiheit geprüft hat - doch, so Dr. Teufel, der sage nichts darüber aus, wie ökologisch produziert oder fair gehandelt das Produkt wurde.

Lesestoff:
www.ecotopten.de -> Hose Hemd & Co

roRo

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