Briten shoppen wieder mehr

Handel

Briten kaufen weniger, aber wieder häufiger

Wie Konsumenten auf die voranschreitende Impfkampagne reagieren zeigt Großbritannien. Nach Fraser McKevitt von Kantar Worldpanel normalisieren sich die Essgewohnheiten wieder. Vor einem Jahr haben die Briten meist zu Hause gegessen und zusätzlich Lebensmittel und Getränke gekauft. Jetzt gehen sie wieder auswärts essen und der Verkauf von Mitnehmgerichten geht zurück. Die Restaurants beleben sich, die Sandwiches „to-go“ nehmen wieder zu. Für den Lebensmittelhandel sind das gute Aussichten für die nächsten Monate, erklärt McKevitt.

Das Vertrauen in den Impfschutz hat rund 58 Millionen mehr Besuche im Supermarkt ausgelöst, als noch vor einem Jahr. Am deutlichsten sei das in London zu spüren. Dort sind die Besuche in Lebensmittelgeschäften um ein Viertel angestiegen und gleichzeitig sank der durchschnittliche Einkauf. Der Durchschnittsbon fiel auf 22,82 Pfund und war der niedrigste der vergangenen 12 Monate.

Die Supermärkte haben Einbußen in ihrem Online-Geschäft verzeichnen müssen. Auch die kleineren Geschäfte haben Kaufrückgänge zu verzeichnen. Das britische Leben wird nach Analyse der Marktforscher wieder geschäftiger und bequemer.

Roland Krieg

© Herd-und-Hof.de Nutzungswünsche: https://herd-und-hof.de/impressum.html

Zurück