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China wirbt um ausländische Fachkräfte

Handel

Pilot-Freihandelszone Hainan

Die chinesische Inselprovinz Hainan bildet den südlichsten Punkt des Landes und liegt am Golf von Tonkin der vietnamesischen Stadt Hanoi gegenüber. Die chinesische Zentralregierung hat im April dieses Jahres den Ausbau der rund 34.000 Quadratkilometer großen Insel mit der Hauptstadt Haikou zu einer Pilotzone für den Freihandel beschlossen. Damit verbunden ist der Bau eines Freihandelshafens.

Anfang August hat die Hainan Association for Science and Technology mit dem in Belgien befindlichen Sino-European Innovation Institut und dem Japan-China Science, Technology and Culture Center drei exklusive Rekrutierungsbüros, zwei davon in Europa und Japan, eröffnet. Junge Europäer und Japaner sollen sich in den Verbindungsbüros über die technologische und kulturelle Entwicklung informieren und finden gleich Kontakte zu unternehmerischen Initiativen auf Hainan. „Es sollen feste Beziehungen mit qualifizierten Fachkräften und ausländischen Arbeitsgruppen in Europa und Japan entstehen“, teilte die Provinzregierung am Samstag mit.

China sucht qualifiziertes Personal im industriellen Ausland und wirbt offensiv auf Jobmessen. Die Zahl der rekrutierten Arbeitskräfte sei dabei um 30 Prozent gestiegen. Die drei neuen Rekrutierungsstellen sollen die globale Suche vorantreiben.

In den vergangenen vier Monaten hat Hainan ein „100-Tage-Investitionsprojekt“ aufgelegt und die Visafreiheit für 59 Länder beschlossen. Auf Hainan leben 8,6 Millionen Chinesen. Gesucht werden jetzt „Eine Million Fachkräfte für Hainan“. Von den internationalen Großkonzernen haben Alibaba, PwC, General Electric und Qualcomm bereits Abkommen mit Hainan unterzeichnet.

roRo

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