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Danish Crown setzt auf nachhaltiges Soja

Handel

DC füttert ab Oktober nur noch RTRS-Soja

Sojafütterung

Dänemark importiert jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Soja. Das macht etwa 0,5 Prozent des weltweit gehandelten Sojas aus. Davon wird etwas mehr als die Hälfte, 0,9 Millionen Tonnen an Schweine gefüttert. Mehr als ein Drittel der erzeugten Schweine stammen vom global Player Danisch Crown.

Am 01. Mai hat Danish Crown das Ziel herausgegeben, bis 2025 die gesamte Sojafütterung auf Nachhaltigkeit umzustellen. Soja darf nur noch importiert werden, wenn der Lieferant belegen kann, es wurde auf nicht entwaldeten Regenwaldflächen erzeugt. Die Entwaldung, und vor allem die des Regenwaldes in Südamerika, ist ein Dauerthema für Politiker, Umweltschützer und in Europa auch vermehrt ein Thema für die Agrarwirtschaft.

Sojafarmer außerhalb der bedrohten Gebiete können nachhaltiges Soja in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Preben Sunke leitet bei Danisch Crown das operative Geschäft und das Ziel im Zusammenhang mit der FEFAC festgelegt. Das ist die European Feed Manufacturers´ Federation. Die Umsetzung des Ziels sei ein langwieriger Weg, so Sunke. Die FEFAC müsse bis 2025 eine Politik für den Schutz des Waldes im Allgemeinen ausarbeiten.

Bis dahin will das Unternehmen ab dem 01. Oktober 2020 nur noch RTRS-zertifiziertes Soja verwenden. Roundtable on Responsible Soy ist eine Initiative der Weltbank aus dem Jahr 2010, die speziell für Brasilien gegründet wurde.

roRo; Foto: Danish Crown

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