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Datenbank zu Nanomaterialien

Handel

„Mehr Transparenz zur „Nanotechnologie“

Jüngst hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gemahnt, den Gebrauch von Nanosilber zu überdenken. Trotzdem bietet die Nanotechnologie auch Vorteile. Kommunikation gegenüber dem Verbraucher heißt das Zauberwort und Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, kündete am Montag auf dem Nanotechnologieforum der CDU/CSU im Bundestag eine Transparenzinitiative in Baden-Württemberg an. „Vor allem bei körpernah eingesetzten Produkten wie Textilien, Lebensmittel, Verpackungen, Kosmetika oder Sprays haben Verbraucher ein Interesse zu erfahren, ob diese gesundheitlich unbedenklich sind“, so Gurr-Hirsch.
Vergleichbar zum internatinalen Angebot des Woodrow-Wilson-Institut will Baden-Württemberg beispielsweise bei einer unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtung eine Datenbank für die deutschen Konsumenten aufbauen. „Ein solches niederschwelliges Informationsangebot, das allen Verbraucherinnen und Verbrauchern leicht zugänglich ist, würde einen großen Beitrag für mehr Transparenz bei Nano-Produkten leisten“, erklärte Staatssekretärin Gurr-Hirsch.

Lesestoff:
Die Datenbank des Woodrow Wilson Center finden Sie unter www.nanotechproject.org
Die Verbraucherzentrale nahm die Risiken bereits vor zwei Jahren unter die Lupe.
Fleischtechnologen sehen durchaus mehr Nutzen als Risiken.

roRo

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