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Des einen Leid, des anderen Freud´

Handel

Auktionen in der Fleischbranche

Auch wenn Fleischerfachgeschäfte und Fleischwerke systemrelevant sind: Systemrelevanz macht vor Pleiten nicht halt. Firmen, die sich auf Catering spezialisiert haben sind oft bereits geschlossen. Der eigene Laden oder der Lebensmittelhandel sorgt bei anderen für ein Umsatzplus. Bei Wildfleisch hingegen ist der Markt weggebrochen.

Wie lange noch, wird sich zeigen. Einen Boom hat es in der Pandemie auch im Fachhandel für Naturkost gegeben. Nach der Pandemie haben die Konsumenten jedoch weniger Geld in der Hand. Der LEH wird möglicherweise gehen die Ladengeschäfte gewinnen, der Discounter gegen den LEH. Fleischer, die sich derzeit über hohen Umsatz freuen, wissen nicht, wie lange das noch geht.

Wirkliche Hilfe bekommen die Metzger nicht. In der Netz-Community beschreibt „Capricorn“ bei der Aprilfrage, ob die Pandemie für Fleischer eine Chance oder ein Problem darstellt, bei ihm sei ein Brief der regionalen Handwerkskammer angekommen. Als Krisenmanagement wurde zugesichert, den Beitrag einen Monat später abzubuchen.

Die Fleischwirtschaft bereitet sich vor und hat eine neue Auktion gestartet. Metzgereien und Fleischwerke können sich  ein Beratungsangebot in der Fleischwirtschaft einfordern. Eine Online-Plattform organisiert, plant und wirbt für eine Auktion, wenn die Firma pleite ist. Es werden komplette Produktionslinien bis zur Gebrauchtmaschinen angeboten. Ein Maschinenbau-Ingenieur aus der Fleischbranche berechnet das Mindestgebot. Restbestände können bis zum finalen Verkauf gelagert werden.

Roland Krieg

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