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DK: Neue Regeln für Food-Influencer

Handel

Influencer müssen bei Lebensmitteln in Dänemark aufpassen

Influencer sind die meist jungen Menschen, die mehr oder weniger professionell Produkte in die Kamera halten und über sie plaudern. Sie können ihrer großen Gefolgschaft ein Produkt schmackhaft machen oder es ihnen vermiesen. Oft bekommen sie die Produkte als Geschenk der Firmen zugesandt. Und plappern einfach drauf los.

Dänemark wird in dem Bereich Lebens- und Futtermittel einen Riegel vorschieben. Seit 2019 hat das Veterinär- und Lebensmittelamt vier Strafen für unerlaubte Werbung ausgesprochen und setzt mit Leitfäden neue Regeln.

Üblicherweise verantworten die Unternehmen die Marketingregeln der Influencer. Doch manchmal „vergessen“ sie die Unterrichtung. Dann wird der Influencer bestraft und, mehr noch, er führt Konsumenten in die Irre.

Damit die Influencer innerhalb der Regeln bleiben, hat die Lebensmittelbehörde  jetzt fünf Regeln für die Influencer aufgestellt:

- Sprecht mit den Firmen, für die ihr arbeitet, die Regeln und Möglichkeiten ab

- Erwähnt Nahrungsangaben und Gesundheitsversprechen nur, wenn sie auch auf der Verpackung stehen

- Wenn es um Gesundheitsangaben gebt, vermeidet eigene, undokumentierte Aussagen

- Berichtet niemals über mögliche Gesundheitsrisiken

- Alle verbalen, geschriebenen und mit Hashtags versehene Aussagen unterliegen dem Werberecht.

Dänemarks Landwirtschaftsminister Mogens Jensen unterstreicht, dass Kunden dem Marketing vertrauen können müssen, ohne in die Irre geleitet zu werden. Die Empfehlungen sollen den Influencern helfen, die Regeln zu beachten.

Roland Krieg

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