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Ebell bei EPA draußen

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Trump nominiert Scott Pruitt für die Leitung der EPA-Umweltagentur

Entweder steigen Mike Ebells Chancen auf den Posten für das Energieministerium, oder er ist bei Donald Trump in Ungnade gefallen. Zuvor war auch für die Leitung der Umweltagentur EPA im Gespräch. Jetzt trägt er den Marker „Out“. Nominiert wurde stattdessen Scott Pruitt, Justizminister in Oklahoma. Damit geht Trump einen Schritt weiter, denn Pruitt, offensiver Fleischliebhaber, ist auch offensiver Gegner der EPA-Umweltpolitik. Er klagte gegen Obamas Clean Power Plan, die Emissionen aus den Kohlekraftwerken zu senken. Zur EPA hat er sich in einem Interview wie folgt geäußert: „Es gibt einige Luft- und Wasserprobleme über die Grenzen der Bundestaaten hinweg. Manchmal könnte eine zwischenstaatliche Lösung notwendig sein. Doch die EPA wurde nicht als oberster Regulierer für die Umwelt gegründet.“ Er überlässt die Regelungen damit den einzelnen Staaten.

Seit 2011 hat Pruitt mehrere Klagen gegen die EPA eingereicht. Darunter gegen Regularien zur Senkung von Smog und Quecksilber-Emissionen. Während Ebell den Klimawandel noch versucht argumentativ zu entgegnen, lehnt Pruitt die Diskussion als Ganzes noch immer ab.

Pruitt werden enge Verbindungen zur Öl- und Gasindustrie in Oklahoma nachgesagt. Er soll hinter einem Schreiben stecken, dass 2014 an die EPA adressiert war und die Analysen der Agentur zu Emissionen aus der Energieindustrie für weit überzogen hält.

Roland Krieg

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