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Edeka-Mehrwegdose

Handel

Mehrwegverpackung vom Geschäft

Wurst und Käse mit weniger Verpackung. Das ist an der Bedientheke nicht so einfach, weil Hygienevorschriften streng sind. Hat der Kunde die mitgebrachte Verpackung auch ordentlich gereinigt oder bringt er damit von zu Hause E.Coli-Bakterien mit. Am Ende ist es eine Haftungsfrage und die Suche nach Mehrweglösungen statt Einwegverpackung hält an.

Edeka in Büsum testet jetzt eine Mehrwegdose, die der Kunde beim ersten Einkauf zusammen mit dem Aufschnitt bezahlt. Beim nächsten Besuch bringt er die Dose mit, nimmt Käse und Wurst aber in einer „frischen“ Dose kostenfrei mit nach Hause. Die gesammelten Dosen werden im Geschäft gereinigt und für einen neuen Mehrwegtransport bereit gehalten. Meike Bergmann setzte „Frischeboxen“ schon seit 2016 ein und berichtet von begeisterten Kunden. Jetzt hat die Edeka-Zentrale das Prinzip entdeckt: „Das neue System ist einfach, praktisch und hilft dabei, Einwegverpackungen aus Plastik oder Papier zu vermeiden“, sagt Edeka-Sprecher Rolf lange.

Zusammen mit dem WWF wurde die Frischedose zu einem System weiter entwickelt, das in einem weiteren Markt in Büsum getestet wird. Danach kann das System bei allen Frischetheken bundesweit zum Einsatz kommen.

roRo

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