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Einzelhandelsabsatz in Europa steigt

Handel

Lebensmittel und Internet treiben Handelsabsatz

Einzelhandelsabsatz EU28 und Euroraum

Das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels ist nach Ermittlungen von Eurostat im April 2017 sowohl im Euroraum als auch in der EU gestiegen. Im Euroraum stieg es nach einem Märzplus von 0,2 Prozent im April weiter um 0,1 Prozent. In der EU28 folgte nach dem Märzminus von 0,1 Prozent ein Plus von 0,5 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat April legte der Euroraum um 2,5 und die EU28 um 3,0 Prozent zu.

Wesentlichen Anteil hat der Absatz an Lebensmitteln, der in beiden Wirtschaftsräumen gegenüber dem März ein Plus von 0,6 hinlegte. In der EU28 ist auch der Internet- und Versandhandel um 2,6 Prozent gewachsen. Dieser legt seit November 2016 nahezu monatlich zweistellig zu. Die imposante Quote zwischen April 2016 und April 2017 mit elf Prozent ist eher am unteren Ende zu verzeichnen.

Deutschland allerdings schwächelt im Monatsvergleich März-April und musste sogar ein Minus von 0,2 Prozent verzeichnen. Im langfristigen Vorjahresvergleich allerdings liegt Deutschland wieder mittig zwischen Euroraum und EU28.

Das größte Absatzwachstum zwischen März und April verzeichneten Großbritannien (2,8), Finnland (2,0) sowie Portugal und Schweden mit jeweils 1,5 Prozent. Die stärksten Rückgänge sind in Kroatien (- 2,1), Österreich (- 1,2) und Ungarn mit – 0,8 Prozent erfasst.

roRo; Grafik: Eurostat

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